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Titel:
Fremdes Material für die Lehre legal nutzen und Eigenes mit anderen teilen - das Konzept Offener Bildungsmaterialien (OER) (online)
Datum:
  1. 07.09.2022
  2. 21.09.2022
Uhrzeit(en):
  1. 09:00-13:00
  2. 09:00-13:00
Ort: Zoom-Link folgt
(Online, Zoom)
Modul: BM/EM Themenfeld: Lehren und Lernen Arbeitseinheiten: 8 Arbeitseinheiten
Inhalt:

Auch wenn das Thema Offene Bildungsmaterialien (OER) inzwischen kein Nischendasein mehr führt, so ist es doch unter Lehrenden noch nicht sehr weit verbreitet. OER sind dabei Bildungsmaterialien, die den Vorteil haben, dass sie frei und damit kostenlos zugänglich sind, bearbeitet und weiterverbreitet werden dürfen. Und das ohne Verstöße gegen das Urheberrecht zu begehen. Wenn Lehrende also eine OER im Netz finden, können sie mit ihr (fast) alles machen, was sie wollen, sie z.B. in ihren Veranstaltungen nutzen, und diese dann in den Weiten des Internets veröffentlichen.

OER können aber nicht nur aus einem urheberrechtlichen Blickwinkel betrachtet werden. Bildungspolitisch werden sie auch als eine Möglichkeit gesehen, für alle Menschen einen Zugang zur Bildung zu schaffen. Und an OER lassen sich pädagogische Konzepte anknüpfen, die stark auf Kollaboration und auch Partizipation der Lernenden abzielen.

Der Workshop gliedert sich in drei Teile. Im ersten (synchronen) Teil erfahren die Teilnehmenden theoretische Grundlagen, probieren aber auch praktische (Online-)Werkzeuge und Methoden im Umgang mit OER aus. Während des zweiten (asynchronen) Teils erstellen die Teilnehmenden Lehrmaterial (beliebigen Umfangs und Formats), indem sie OER einbetten, suchen eine eigene bereits vorhandene Lehr-/Lernressource aus, die sie als OER zur Verfügung stellen oder erstellen eine kommentierte Linkliste mit fachspezifischen OER. Eine Kooperation von Teilnehmenden ist ausdrücklich erwünscht. Dabei besteht jederzeit die Möglichkeit zur Unterstützung durch die Referentin. Im dritten (synchronen) Teil stellen die Teilnehmenden ihre Ergebnisse vor, analysieren die Hürden und suchen gemeinsam nach Lösungen.

Die Creative Commons Lizenzen sind eine Voraussetzung für OER. Vielleicht ist Ihnen dieses Symbol schon mal begegnet. Es stellt eine Möglichkeit dar, wie man offene Bildungsmaterialien kennzeichnen kann. Neugierige können hier kurz und nebenbei (z. B. auf dem Smartpohone) die CC-Lizenzen kennenlernen. https://www.learningsnacks.de/share/37104/

Intendierte Lernergebnisse:

Die Teilnehmer*innen:

  • kennen Grundlagen des für die Hochschule relevanten Urheberrechts, insbesondere § 60a UrhG.
  • kennen den Begriff OER (Open Educational Resources) und die fünf Freiheiten von OER.
  • verstehen die einzelnen Module der Creative Commons Lizenzen, können damit lizenzierte Materialien in der eigenen Lehre benutzen und können eigene Lehr-/Lernmaterialien lizenzieren sowie die damit verbundenen urheberrechtlichen Konsequenzen beurteilen.
  • kennen Tools, die bei der Lizenzierung hilfreich sind und können diese anwenden.
  • können (fachspezifische) OER im Internet finden, kennen exemplarische Hochschulrepositorien für OER.
  • kennen die mit dem Konzept OER verbundenen bildungspolitischen und pädagogischen Implikationen (Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, UNESCO OER-Empfehlung, Open Educational Practices, OEP) und können diese für die eigene Lehre beurteilen.
  • beurteilen die Potentiale und die Grenzen von OER für sich und die eigene Lehre.
  • analysieren, ob und in welchem Umfang OEP in ihrer Lehre stattfinden bzw. wie sie weiterentwickelt werden könnten (mit und ohne OER).
Referent*in:
Dr. Magdalena Spaude arbeitet im Prorektorat für Lehre und Studium der Universität zu Köln als Projektkoordinatorin für das Netzwerk ORCA.nrw und HD@DH.nrw. Im Rahmen dieser Stelle berät sie Lehrende zum Thema ORCA-Hochschullandesportal und Offenen Bildungsmaterialien (OER). Mit dem Konzept der OER und ihrer Dissemination hat sie sich bereits im Projekt OERinfo beschäftigt. Davor war sie rund zehn Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin und damit Lehrende an verschiedenen Universitäten tätig.
Kostenhinweis:
Die Teilnahmegebühr in Höhe von 100€ pro Workshop-Tag (8 Arbeitseinheiten) pro Teilnehmer*in wird für Lehrende und wiss. Nachwuchs der Universität zu Köln in der Regel von den Dekanaten der jeweiligen Fakultät übernommen. Für die Philosophische Fakultät können Einschränkungen gelten. Ausführliche Informationen zu Kosten und Bedingungen der Teilnahme finden Sie auf der Website des ZHD unter AGBs. Bei Rückfragen zum Programm stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Weitere Hinweise finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
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